
Zollitsch: "Grösstmögliche Transparenz" bei Missbrauch in Heimen
Frankfurt, 15.6.09 (Kipa) Vor der dritten Sitzung des Runden Tisches zum Thema Heimkinder hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, den Willen zur Aufklärung früherer Missstände in kirchlichen Heimen bekräftigt. Die katholische Kirche setze sich "mit aller Kraft für grösstmögliche Transparenz ein bezüglich der Heimerziehung in der Nachkriegszeit", schreibt der Freiburger Erzbischof in einem Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montag, 15. Juni).
Zollitsch kündigte an, er wolle sich mit Opfern zu einem persönlichen Gespräch treffen. Der vom Bundestag eingesetzte "Runde Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren" tagt am Montag und Dienstag, 15./16. Juni, in Berlin.
Zahl eher gering
In der Nachkriegszeit "gab es - neben Mitarbeitern, die den Auftrag der Nächstenliebe erfüllt haben - auch solche, die ihre Pflichten verletzt haben oder schuldig geworden sind", so Zollitsch. "Diese Erkenntnis ist für uns schmerzvoll". A
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