
Klösterliches Zusammenleben interkulturell erfolgreich
Luzern, 5.3.13 (Kipa) In vielen franziskanisch geprägten Klöstern der Schweiz leben Menschen unterschiedlicher Kulturen ohne grössere Probleme zusammen. Dies ergab eine Umfrage, welche die Gruppe Gerechtigkeit, Friede, Bewahrung der Schöpfung (GFS) der Interfranziskanischen Arbeitsgemeinschaft (INFAG) kürzlich durchgeführt hat.
Die Gruppe schreibt dazu in ihrem neuesten Bulletin: "Was uns besonders freute: Ausländerinnen und Ausländer in der Gemeinschaft werden grösstenteils sehr positiv erlebt. Wir mögen einander! Eine Barriere ist leider immer wieder die Sprache."
Unter den Schwierigkeiten beim Zusammenleben werden auch unterschiedliche Einstellungen zur Arbeit, zum Essen und zu materiellen Gütern genannt.
Ausländische Angestellte
In manchen Institutionen der Klöster – Schulen, Bildungshäuser, Pflegestationen und anderem – sowie in den Gemeinschaften selber arbeiten zahlreiche Ausländerinnen und Ausländer. Zum Teil bekleiden sie verantwortliche Stellen in Küche, Service, Hauswirtschaft und Pflege.
Für die Gründe der Anstellung werden in der Umfrage genannt: "Ihnen eine Chance geben (auch zum Familiennachzug)" – "Weil wir ausländerfreundlich sind" – "Besser Arbeit als Almosen". Es gibt dazu aber auch die selbstkritische Bemerkung: "Weil wir einfache Dienste oft nicht selber übernehmen wollen".
(kipa/wlu/gs)
kipa-apic![[wortmarkeApic]](img/logo_apic.gif)




