
Hilfswerke verkaufen Rosen für den Einsatz gegen Landraub
Luzern/Bern, 5.3.13 (Kipa) Im Rahmen der ökumenischen Kampagne werden am 9. März in der ganzen Schweiz rund 160.000 Rosen verkauft. Dies teilten die Hilfswerke Fastenopfer, Brot für alle und Partner sein mit, in deren Projektarbeit der Erlös fliesst. Seit der ersten Rosenaktion 2005 wurden über eine Million Rosen verkauft.
An über 700 Standorten in der Schweiz können am 9. März Rosen für fünf Franken pro Stück gekauft werden. Die 160.000 Rosen mit dem Gütesiegel für Fairen Handel von Max Havelaar würden auch in diesem Jahr wieder von der Migros gratis zur Verfügung gestellt, heisst es in der Mitteilung.
Der Erlös der Rosenaktion komme vollumfänglich in die Projektarbeit der Hilfswerke. "Sehen und handeln – Ohne Land kein Brot" heisst die diesjährige ökumenische Kampagne, bei der sich die Hilfswerke gegen legalisierten Landraub und für das Recht auf Nahrung der lokalen Bevölkerung engagieren. Im Mittelpunkt stehe die Frage, wie sich Landnahmen auf die Ernährungssicherheit auswirken. Dies sei nötig, denn immer mehr fruchtbarer Boden werde den Kleinbauern entzogen. Dies bedeute, dass die Menschen nicht genug zu Essen haben.
Hinweis: Informationen zum Projekt unter www.sehen-und-handeln.ch und eine Liste der Verkaufsorte gibt es unter https://aktionactionazione.crowdmap.com/ (kipa/com/am/gs)
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