
Vatikanvertreter: Spaniens Abtreibungsrecht "unsinnig"
Rom, 29.7.10 (Kipa) Der neue Präsident der vatikanischen "Akademie für das Leben", Ignacio Carrasco, hat das neue Abtreibungsgesetz in Spanien als "unsinnig" bezeichnet. Insbesondere wandte er sich gegen die Deutung durch Ministerpräsident Jose Luis Zapatero, der Abtreibung als ein Recht verstehe und durchzusetzen versuche.
Offenbar verstehe der Premier nicht, was Rechte seien, so Carrasco in der jüngsten Ausgabe der Monatszeitschrift "Il Consulente Re". Das neue spanische Abtreibungsgesetz war bereits Gegenstand der Gespräche, die Zapatero am 10. Juni im Vatikan mit Papst Benedikt XVI. und Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone geführt hatte. Das Gesetz erlaubt minderjährigen Frauen zwischen 16 und 18 Jahren eine Abtreibung in den ersten zwölf Wochen einer Schwangerschaft - auch ohne Einverständniserklärung de
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