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(kipa)
21.08.2010
Bischöfe können nicht unbeschadet der öffentlichen Meinung Personalenscheide treffen
Drei Bischöfe wurden schon des Landes verwiesen: der Basler Lachat, der Genfer Mermillod und Bischof Haas. Möchte Bischof Huonder wirklich in diese Galerie aufgenommen werden?
Drei Bischöfe wurden schon des Landes verwiesen: der Basler Lachat, der Genfer Mermillod und Bischof Haas. Möchte Bischof Huonder wirklich in diese Galerie aufgenommen werden?
18.08.2010
Sonst Gefahr, dass gewisse Bischöfe bald ohne ihr Volk dastehen
Wenn es den kirchlichen Machtträgern nicht gelingt, mit Vertretern der Kirchenbasis Ihres Formates konstruktive Gespräche zu führen, dann beginne ich den Glauben - nicht an Jesus - aber an einige seiner Nachfolger zu verlieren.
Wenn es den kirchlichen Machtträgern nicht gelingt, mit Vertretern der Kirchenbasis Ihres Formates konstruktive Gespräche zu führen, dann beginne ich den Glauben - nicht an Jesus - aber an einige seiner Nachfolger zu verlieren.
11.08.2010
Zukunft der Theologischen Fakultäten
Gedanken zu einem Bericht der Kipa-Woche in der Schweizerischen Kirchenzeitung vom 5. August 2010 über die Theologischen Fakultäten von Luzern und Freiburg.
Gedanken zu einem Bericht der Kipa-Woche in der Schweizerischen Kirchenzeitung vom 5. August 2010 über die Theologischen Fakultäten von Luzern und Freiburg.
04.08.2010
Theologie in der Schweiz aus Freiburger Sicht
Als neuer Dekan der Theologischen Fakultät Freiburg habe ich mit Verwunderung vernommen, dass der abtretende Luzerner Rektor die Zusammenarbeit zwischen den Theologischen Fakultäten Luzern und Freiburg für aussichtslos hält.
Als neuer Dekan der Theologischen Fakultät Freiburg habe ich mit Verwunderung vernommen, dass der abtretende Luzerner Rektor die Zusammenarbeit zwischen den Theologischen Fakultäten Luzern und Freiburg für aussichtslos hält.
22.07.2010
Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!
Sehr geehrte Damen und Herren von der KIPA, auf meiner Pilgerfahrt durch das Internet habe ich auf der Seite der KIPA einen Zwischenhalt eingelegt. Ziemlich schnell fällt mir auf, dass Ihre Seite eine leicht - eben typisch schweizerisch - anti-römische Einstellung hat.
Sehr geehrte Damen und Herren von der KIPA, auf meiner Pilgerfahrt durch das Internet habe ich auf der Seite der KIPA einen Zwischenhalt eingelegt. Ziemlich schnell fällt mir auf, dass Ihre Seite eine leicht - eben typisch schweizerisch - anti-römische Einstellung hat.
31.05.2010
Die kirchengeschichtlichen Gründe der Missbrauchsproblematik
In den ersten Jahrhunderten nach Jesus entwickelte sich das Christentum aus drei, wie ich es nennen würde „Geburtsfehlern“. Aus ihnen erwuchsen die Probleme, mit welchen das Christentum, insbesondere die römische Kirche, im Laufe der Geschichte konfrontiert war, bis heute.
In den ersten Jahrhunderten nach Jesus entwickelte sich das Christentum aus drei, wie ich es nennen würde „Geburtsfehlern“. Aus ihnen erwuchsen die Probleme, mit welchen das Christentum, insbesondere die römische Kirche, im Laufe der Geschichte konfrontiert war, bis heute.
28.04.2010
Guter Brauch - Schlechter Brauch - Miss-Brauch?
Nachgedanken zum Beitrag von J. O. im Seitenschiff "Missbrauch: Schon das Wort ist daneben": http://www.kipa-apic.ch/207203
Nachgedanken zum Beitrag von J. O. im Seitenschiff "Missbrauch: Schon das Wort ist daneben": http://www.kipa-apic.ch/207203
26.04.2010
Sexueller Missbrauch in der Kirche
Es sind Dunkelheit und Grabeszeit für die Kirche angebrochen angesichts der beschämenden und abscheulichen Verfehlungen und entsetzlichen sexuellen Missbräuche sowie brutalen Prügelstrafen an jungen Menschen durch Priester und Ordensleute, die nun seit Wochen Stück für Stück ans Tageslicht kommen und die auch mein Priesterbild so ziemlich desillusioniert haben. - Eine persönliche Meinung und Stellungnahme.
Es sind Dunkelheit und Grabeszeit für die Kirche angebrochen angesichts der beschämenden und abscheulichen Verfehlungen und entsetzlichen sexuellen Missbräuche sowie brutalen Prügelstrafen an jungen Menschen durch Priester und Ordensleute, die nun seit Wochen Stück für Stück ans Tageslicht kommen und die auch mein Priesterbild so ziemlich desillusioniert haben. - Eine persönliche Meinung und Stellungnahme.
21.04.2010
"Alles nur dummes, unsinniges Geschwätz …?"
Zu sagen, dass das, was die Medien über die "himmelschreienden Skandale vom Missbrauch von Tausenden von Kindern und Jugendlichen durch Kleriker…" (Hans Küng) berichtet hätten, sei doch "alles dummes, unsinniges Geschwätz", darf man das?
Zu sagen, dass das, was die Medien über die "himmelschreienden Skandale vom Missbrauch von Tausenden von Kindern und Jugendlichen durch Kleriker…" (Hans Küng) berichtet hätten, sei doch "alles dummes, unsinniges Geschwätz", darf man das?
12.04.2010
. . . alles andere ist Beilage!
Je älter ich werde, desto eindeutiger wird für mich die Feststellung, dass seit meinen ersten religiösen Erlebnissen in frühester Jugend bis hinein in mein fortgeschrittenes Alter fast alles, was sich in den katholischen "Gottesdiensten" ereignet, zum grossen Teil aus liturgischem, kultischem Drumherum besteht.
Je älter ich werde, desto eindeutiger wird für mich die Feststellung, dass seit meinen ersten religiösen Erlebnissen in frühester Jugend bis hinein in mein fortgeschrittenes Alter fast alles, was sich in den katholischen "Gottesdiensten" ereignet, zum grossen Teil aus liturgischem, kultischem Drumherum besteht.
15.03.2010
Nichts Besseres zu präsentieren?
Ich habe etliche Jahre in der Industrie gearbeitet. Leute, die gegen meinen damaligen Arbeitgeber in diesem Ton öffentlich polemisiert hätten, wären mit Sicherheit fristlos entlassen worden.
Ich habe etliche Jahre in der Industrie gearbeitet. Leute, die gegen meinen damaligen Arbeitgeber in diesem Ton öffentlich polemisiert hätten, wären mit Sicherheit fristlos entlassen worden.
11.03.2010
Papst könnte Kardinalinnen ernennen - Trauffer präzisiert
"Ich würde Kardinalinnen ernennen. Das wäre schon heute möglich, dafür benötigt eine Frau keine Priesterweihe", hatte der scheidende Basler Generalvikar Roland-Bernhard Trauffer in einem Interview mit der "SonntagsZeitung" (7. März) zeitgerecht zum "Tag der Frau" vom 8. März gesagt. Über Frauen als Priesterinnen müsste ein Konzil entscheiden. Beide Aussagen sind aber durch geltendes Kircherecht nicht gedeckt.
"Ich würde Kardinalinnen ernennen. Das wäre schon heute möglich, dafür benötigt eine Frau keine Priesterweihe", hatte der scheidende Basler Generalvikar Roland-Bernhard Trauffer in einem Interview mit der "SonntagsZeitung" (7. März) zeitgerecht zum "Tag der Frau" vom 8. März gesagt. Über Frauen als Priesterinnen müsste ein Konzil entscheiden. Beide Aussagen sind aber durch geltendes Kircherecht nicht gedeckt.
02.03.2010
Das ist doch barer Unsinn!
Da engagieren sich Millionen von Menschen weltweit in Tausenden von Organisationen, um die grösste Umweltkatastrophe noch abzuwenden. Und da kommt ein neugeweihter Bischof und schwafelt etwas von "Hoffen auf Klimaerwärmung".
Da engagieren sich Millionen von Menschen weltweit in Tausenden von Organisationen, um die grösste Umweltkatastrophe noch abzuwenden. Und da kommt ein neugeweihter Bischof und schwafelt etwas von "Hoffen auf Klimaerwärmung".
01.03.2010
In den Kirchen hält immer mehr ein Fun- und Konsumchristentum Einzug
Muss in einer Kirche, welche sich als Gemeinschaft um Jesus von Nazareth versteht, überhaupt "etwas aufgeführt", eine Show welcher Art auch immer abgezogen werden? Vorne im Altarraum Produktionen von Messzeremonien, Bachkantaten, Gospelchören oder Sakraltänzen, und hinten eine konsumierende Zuschauer- und Zuhörerschaft, die das religiöse Event geniesst?
Muss in einer Kirche, welche sich als Gemeinschaft um Jesus von Nazareth versteht, überhaupt "etwas aufgeführt", eine Show welcher Art auch immer abgezogen werden? Vorne im Altarraum Produktionen von Messzeremonien, Bachkantaten, Gospelchören oder Sakraltänzen, und hinten eine konsumierende Zuschauer- und Zuhörerschaft, die das religiöse Event geniesst?
20.02.2010
Assistierter Suizid – Sterbehilfe
Das Bild der Sterbebegleiterin, welche das todbringende Medikament vorbeibringt und den Patienten menschlichen Beistand spendet, ist verharmlosend. Sterben ist nun mal ein extrem persönlicher Prozess, welcher jeder Mensch selber durchmachen muss. Die Gesellschaft kann und soll unterstützend wirken, aber nicht gewaltsam eingreifen. Der Anfang und das Ende des Lebens ist nur bedingt "machbar", und soll auch so bleiben.
Das Bild der Sterbebegleiterin, welche das todbringende Medikament vorbeibringt und den Patienten menschlichen Beistand spendet, ist verharmlosend. Sterben ist nun mal ein extrem persönlicher Prozess, welcher jeder Mensch selber durchmachen muss. Die Gesellschaft kann und soll unterstützend wirken, aber nicht gewaltsam eingreifen. Der Anfang und das Ende des Lebens ist nur bedingt "machbar", und soll auch so bleiben.
18.02.2010
Ein obligates "Distinguo"
Im Kipa-Dienst Nr. 42 (11. Februar) sind unter der Rubrik Forum zwei interessante, im einen wie im anderen Fall vornehm und engagiert vorgebrachte Voten pro und contra Konvenienz des Priesterzölibates in der heutigen Zeit publiziert worden. Der mutigen Kipa-Redaktion gebührt dafür Dank und Anerkennung.
Im Kipa-Dienst Nr. 42 (11. Februar) sind unter der Rubrik Forum zwei interessante, im einen wie im anderen Fall vornehm und engagiert vorgebrachte Voten pro und contra Konvenienz des Priesterzölibates in der heutigen Zeit publiziert worden. Der mutigen Kipa-Redaktion gebührt dafür Dank und Anerkennung.
11.02.2010
Die letzte Dissonanz im Konzert diesseitsorientierter Spasskultur
Der Zölibat wurde nicht von einem kurialen Schreibtisch aus dekretiert, sondern wurzelt in der Lebensform Jesu Christi, den der Priester verkörpert, und in einer frühchristlichen Enthaltsamkeitspraxis. Er gehört also gleichsam zum Erbgut der Kirche.
Der Zölibat wurde nicht von einem kurialen Schreibtisch aus dekretiert, sondern wurzelt in der Lebensform Jesu Christi, den der Priester verkörpert, und in einer frühchristlichen Enthaltsamkeitspraxis. Er gehört also gleichsam zum Erbgut der Kirche.
Ehe- und Priestersakrament sind durchaus kompatibel
Viele grosse Kirchenväter des Altertums stammten aus Priester- oder Bischofsfamilien, und die orthodoxe Kirche hat seit jeher für die Seelsorgepriester die Ehe vorgesehen.
Viele grosse Kirchenväter des Altertums stammten aus Priester- oder Bischofsfamilien, und die orthodoxe Kirche hat seit jeher für die Seelsorgepriester die Ehe vorgesehen.
01.01.2010
Es braucht eine transkonfessionelle humanistische Theologie
Eine Theologie, wie sie die Welt brauchen kann, muss eine religionsoffene und humanistische sein. Darin liegt die Chance ihrer Anschlussfähigkeit und Glaubwürdigkeit.
Eine Theologie, wie sie die Welt brauchen kann, muss eine religionsoffene und humanistische sein. Darin liegt die Chance ihrer Anschlussfähigkeit und Glaubwürdigkeit.
17.12.2009
Wie weit links ist noch katholisch?
Haben Sie oder hat irgendeine andere mit kirchlichen Problemstellungen befasste Nachrichtenagentur oder ein sonstiges Printmedium in den vergangenen Jahrzehnten sich oder den Lesern jemals die Frage gestellt: "Wie weit links ist noch katholisch?" Hätte es sonst die Befreiungstheologie geben können, die Südamerika in die Hand evangelikaler Sekten trieb und auch weiterhin munter treibt?
Haben Sie oder hat irgendeine andere mit kirchlichen Problemstellungen befasste Nachrichtenagentur oder ein sonstiges Printmedium in den vergangenen Jahrzehnten sich oder den Lesern jemals die Frage gestellt: "Wie weit links ist noch katholisch?" Hätte es sonst die Befreiungstheologie geben können, die Südamerika in die Hand evangelikaler Sekten trieb und auch weiterhin munter treibt?
08.12.2009
Verheiratete Priester?
Wenn der neue Präsident der Schweizer Bischofskonferenz sagt, er könnte sich vorstellen, dass es verheiratete Priester gäbe, muss er gleich falsche Akzentsetzungen in den Zeitungsberichten darüber korrigieren. Der Glaubwürdigkeitsverlust der katholischen Kirche in unseren Breitenkreisen schreitet rapid vorwärts.
Wenn der neue Präsident der Schweizer Bischofskonferenz sagt, er könnte sich vorstellen, dass es verheiratete Priester gäbe, muss er gleich falsche Akzentsetzungen in den Zeitungsberichten darüber korrigieren. Der Glaubwürdigkeitsverlust der katholischen Kirche in unseren Breitenkreisen schreitet rapid vorwärts.
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