
Fokolar-Verantwortliche der Schweiz geht nach Rom
Zürich, 8.2.10 (Kipa) Clara Squarzon (77), langjährige Verantwortliche für die Fokolar-Bewegung in der Schweiz, kehrt nach Italien zurück. Sie übernehme ab Anfang März am Zentrum der internationalen Fokolar-Bewegung im Rom Aufgaben im Dienste des Miteinanders verschiedener christlicher Bewegungen, teilte die Fokolar-Bewegung in der Schweiz am Montag, 8. Februar, mit.
Clara Squarzon hat die Fokolar-Bewegung in der Schweiz gemäss Mitteilung seit Anfang der 60er Jahre begleitet und geleitet. Im Sommer 2008 hatte sie ihre Leitungsaufgaben an Marianne Rentsch übergeben. Seither widmete sie sich im Besonderen den ökumenischen Kontakten der Bewegung und begleitete die Initiative "Miteinander verschiedener christlicher Bewegungen" in der Schweiz.
Im internationalen Zentrum der Fokolar-Bewegung in Rom soll Clara Squarzon nun dieses "Miteinander" zusammen mit Eli Folonari, einer der ersten Mitarbeiterinnen der verstorbenen Fokolar-Gründerin Chiara Lubich, europaweit koordinieren und unterstützen.
Intensive Kontakte zu Kirchenführungen
Nebst dem Engagement für die Fokolar-Bewegung in der Schweiz pflegte Clara Squarzon intensive Kontakte zu Kirchenleitenden aller Konfessionen, führte Gespräche mit Vertretern anderer Religionen, war regelmässig Gast beim Ökumenischen Rat der Kirchen in Genf und Mitglied des schweizerischen "Forums Politik und Geschwisterlichkeit" sowie der Kommission "Neue kirchliche Bewegungen" (NKB) der Schweizer Bischofskonferenz.
"Mir sind diese Engagements ein grosses Anliegen, weil die Basis mit den Verantwortlichen in Kirchen und Gesellschaft zusammenarbeiten muss. Wir brauchen uns gegenseitig und müssen gemeinsam für die Einheit arbeiten", sagt Clara Squarzon.
Der Abschied sei für sie gleichzeitig "schön und schmerzhaft", erklärt sie: "Schön, weil ich spüre, welche Freiheit mir geschenkt wird, wenn ich alles loslasse. Auch freue ich mich auf meine neue Aufgabe. Aber es tut auch weh, die vielen Menschen, die mir ans Herz gewachsen sind, zu verlassen. Jede Beziehung war eine Bereicherung! Jedoch die Freude überwiegt: Gott ist immer wieder überraschend, und ich bin gespannt auf viele neue Entdeckungen."
Hinweis: www.fokolar-bewegung.ch
(kipa/com/job)
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