
Brasilien: Bischof Kräutler kämpft weiter gegen Staudammprojekt
Sao Paulo, 8.2.10 (Kipa) Bischof Erwin Kräutler will weiter gegen das Belo-Monte-Staudammprojekt am Xingu-Fluss im Amazonasurwald kämpfen. In der vergangenen Woche war dem Projekt eine Umweltlizenz erteilt worden, mit der zahlreiche ökologische und soziale Auflagen verbunden sind. Kräutler, Bischof der Prälatur Xingu, sehe jedoch wichtige Fragen immer noch offen, teilte die Brasilianische Bischofskonferenz am Montag, 8. Februar, auf ihrer Internetseite mit. Der Oberhirt und der von ihm geleitete Indianermissionsrat Cimi prüften derzeit rechtliche Schritte.
Am 1. Februar hatte Brasiliens Umweltbehörde dem umstrittenen Projekt zugestimmt. Damit ist der Weg frei für die im April geplante öffentliche Ausschreibung des voraussichtlich umgerechnet 11,4 Milliarden Franken teuren Projektes. Neben dem Cimi kündigte auch die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Para, in dem der Bau entstehen soll, eine Klage gegen die Erteilung der Umweltlizenz an.
Kräutler: Weitgehend verwehrtes Recht
Der in Österreich geborene Bischof Kräutler bemängelte,
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